Yoga Praxis ist ein fester Bestandteil des Apnoetauchen. Yoga beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Körper, Geist und Atem. Nach der Yogalehre sind diese drei untrennbar miteinander verbunden. Der Körper wird in der regelmäßigen Yoga Praxis gestärkt. Sehr viele Muskelgruppen werden in den Asanas (Körperstellungen) angespannt und wieder entspannt.

Atemübungen

Der Geist wird durch die Yoga Praxis ruhig, da der Übende sich bei der Ausübung voll auf die Stellung und korrekte Körperhaltung konzentrieren muss. Alle anderen Gedanken, geraten in den Hintergrund.

Der Atem wird in der Yoga Praxis bewusst geführt. Durch eigene Atemübungen, Pranayama genannt, gelingt es, den Körper zusätzlich zu beruhigen, ja zu kontrollieren. Beim Apnoetauchen ist man immer nur mit einem Atemzug unterwegs. Jegliche Anspannung im Körper, ist unbewusste Muskelarbeit, die Sauerstoff kostet.

Weitung der Muskulatur

Nach 90 min. intensiver Yoga Praxis ist der Körper völlig entspannt. (Erschöpft/erledigt :-))

Dieses Körpergefühl kann bei regelmäßiger Ausübung, beim Apnoetauchen „abgerufen“ werden, und der Apnoeist kann seine Tauchgänge völlig entspannt und dadurch ausgedehnter/effektiver genießen.